working@Theresie Teil 11 – Orthopädiezentrum Theresie Dres. Schneider, Obersteiner und Kollegen

Dr. Christian Schneider ist mehrfach ausgezeichneter Topmediziner, Olympia-Arzt und Orthopäde aus Leidenschaft. Die Theresie beherbergt mehrere hochkarätige Unternehmen und Geschäfte, was viele aber vielleicht nicht wissen: Im Orthopädie Zentrum Theresie der Doktoren Schneider, Obersteiner und Kollegen kommt eine ärztliche Elite zusammen, die sich nicht nur bei den Münchnern, sondern auch bei bekannten Sportlern und ausländischen Patienten großer Beliebtheit erfreut. Wir haben Dr. Schneider zu seinem vielfältigen Angebot befragt.

Herr Schneider, bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über Ihre Praxis.

Wir sind seit 2017 hier in der Theresie ansässig. Unsere Behandlungsschwerpunkte sind insbesondere Erkrankungen und Verletzungen von Knochen, Muskeln, Gelenken und alles, was deren Funktionen beinhaltet. Dabei ist unser Motto: Zurück in die Bewegung, egal wie viel, egal wie alt!

Ihre Praxis ist ein Orthopädie-Zentrum. Was bedeutet das und wie hat sie sich dazu entwickelt?

Als wir den Umzug hierher geplant haben, haben wir direkt gesagt „wir machen es gleich richtig“ und gründen das Orthopädie Zentrum mit kurzen Versorgungswegen. Unsere Patienten sollen nicht lange auf Anschlusstermine warten müssen, sondern ein umfassendes Diagnostik- und Behandlungsspektrum erfahren dürfen. Das bedeutet zum Beispiel, dass wir täglich offen haben, dass verschiedene Fachspezialisten vor Ort sind oder weitere Untersuchungen schnell, direkt vor Ort veranlasst werden können, um damit eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Unsere Patienten bekommen so nicht erst Wochen später den nächsten Termin. Lange Wartezeiten fand ich selbst als Patient blöd und will es deshalb anders machen.

So haben wir vieles direkt hier im Haus. Zum Beispiel können wir selbst viele Bildgebungsverfahren wie Röntgen, MRT, CT oder Ultraschall sowie zahlreiche funktionelle Diagnostik anbieten. Dafür müssen unsere Patienten nicht extra woanders hinfahren – das spart ihnen und uns viel Zeit. Zahlreiche Partner runden das Angebot ab: weitere Schwerpunktpraxen, große und kleinere Kliniken und natürlich auch Physiotherapiepraxen im ganzen Stadtgebiet, mit denen wir eng zusammenarbeiten.

Was wir dabei besonders im Fokus haben, ist die Statik des Körpers – das aufrechte Gehen belastet die Wirbelsäule. So stehen Muskeln und ihre Funktionen im Vordergrund. Außerdem bieten wir vor Ort eine bildgestützte Schmerzbehandlung der Wirbelsäule, diverse Gelenkinjektionen u.a. Plasma oder Hyalurone, bis hin zur professionellen Trainingstherapie und Trainingsplanerstellung an.

Außerdem haben wir eine eigene Abteilung für Sportwissenschaften, in der wir funktionelle Diagnostik betreiben, um Fehlhaltungen und Dysbalancen sichtbar zu machen, Trainingspläne zu erstellen und das Ganze wissenschaftlich zu begleiten. Es finden auch Studien statt und Studenten werden ausgebildet. Unsere Sportwissenschaftler gehen zusätzlich in Firmen und machen dort das Gesundheitsmanagement.

Wie viele Mitarbeiter haben Sie insgesamt?

Wir haben hier acht Arzthelferinnen, fünf Sportwissenschaftler, je nach Jahreszeit zwei bis fünf Praktikanten und im Wechsel sieben Ärzte im Orthopädie Zentrum.

Wer kommt zu Ihnen in die Praxis?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass von fast allen Firmen aus der Theresie schon mal Mitarbeiter hier waren. Da einige Firmen auch Sponsoren im deutschen Sport sind, haben wir hier schon lange Zeit guten Kontakt – natürlich auch zur Augustinerstiftung. Das neue Hotel ist gerade bei unseren jungen Sportlern beliebt, aber die zentrale Lage bringt auch viele ausländische Gäste her und so blockieren schon mal russische und arabische Limousinen die Einfahrt. Täglich behandeln wir natürlich Menschen jeden Alters mit unterschiedlichsten Anliegen. Es kommen junge und sportlich aktive Menschen nach Verletzungen zu uns – aber auch die Folgen des Office-Alltags (egal ob im Büro oder Zuhause) führen zu Beschwerden im Kreuz oder am Ellenbogen. Mein Spezialgebiet ist seit Jahren die Wirbelsäule mit ihren diversen Krankheitsbildern und Behandlungsoptionen.

Sie sind auch Olympiaarzt, erzählen Sie mehr.

2006 war ich das erste Mal bei Olympischen Spielen für Deutschland dabei – seit über 20 Jahren betreue ich unsere Athleten des Bob- und Schlittenverbands für Deutschland. Und so kommen dann diverse Funktionen in nationalen und internationalen Gremien zusammen – die Medizinische Kommission des DOSB steuert die medizinischen Fragen der olympischen Athleten hier im Land.

Als Kooperationsarzt des Olympiastützpunktes Bayern und vieler Sportverbände sowie Vereine werden Routine Check-ups oder Spezialanfragen an uns herangetragen – es ist schon häufig eine Herausforderung, dann den richtigen Behandlungsansatz zu finden. Im Rahmen des weltweiten Netzwerkes der FIFA Medical Center of Excellence oder des australischen AiS oder der WeltSportmedizinOrganisation FIMS können werden auch internationale Athleten hier betreut, die Ergebnisse wissenschaftlich aufbereitet. Derzeit bin ich Mitglied der Corona Taskforce des IOC. Das bedeutet normalerweise viele Reisen und Meetings – aber so bleiben wir am Puls der Zeit und davon profitieren auch unsere „normalen“ Patienten.

Gab es schon skurrile Vorfälle aufgrund des Standortes, z.B. zur Wiesnzeit?

Während der Wiesnzeit geht es eigentlich. Aber viele unserer ausländischen Patienten kommen sehr gerne zu ihren Check-Ups oder Routineabklärung einmal im Jahr genau zu dieser Zeit, um danach auf das Oktoberfest zu gehen. Es kommen auch Wiesn-Mitarbeiter vor der Arbeit vorbei, die meist an Sehnenscheidenentzündungen oder Überlastungen leiden – bei 12 Maß Bier ist das neben Rückenschmerzen die häufigste „Verletzung“.

Was gefällt Ihnen besonders gut am Standort Theresie?

Die zentrale Lage gefällt mir sehr gut. Alles, worüber wir nicht verfügen, ist mir kurzen Wegen erreichbar. Der Blick über die Theresienwiese ist natürlich toll, wir sehen den Sonnenaufgang. Das macht einfach Spaß, auch jetzt sehe ich die schneebedeckte Wiese mit ihrer Weitläufigkeit. Dass wir hier eine gute Infrastruktur mit ausreichend Parkplätzen haben, ist super für die Patienten. Ebenso die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir selbst gehen hier in den umliegenden Geschäften und Lokalen der Theresie gerne einkaufen und mittags häufig Essen holen.


Die Pandemie wirkt sich auch aus orthopädischer Sicht auf unsere Gesundheit aus. Bewegungsmangel, die falsche Haltung am Schreibtisch beziehungsweise im Homeoffice können weitreichende Folgen haben. Die aktuellste Publikation von Dr. Schneider, zusammen mit seinem Kollegen Dr. Thore Haag, behandelt die Folgen von Bewegungsmangel und schlechter Ernährung. Mit über 70 Übungen und einfachen Kurzprogrammen können Leser Beschwerden vorbeugen und ihre Grundfitness effektiv steigern. Interessiert? Dann werfen Sie einen Blick auf: https://www.m-vg.de/riva/shop/article/19911-die-fitness-docs/

Sie wollen sich weiter über Das Angebot von Dr. Schneider und Kollegen informieren? Dann schauen Sie vorbei auf der Webseite der Praxis: https://www.oz-theresie.de/


Bildmaterial © Orthopädie Zentrum Theresie Dr. Schneider

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