working@Theresie: Teil 9 – Kinderkrippe Theresie

Guten Morgen, Kalimera, Shubh prabhaat! In der Kinderkrippe Theresie des pme Familienservice geht es wahrscheinlich internationaler zu als in den meisten Firmen, die in der Theresie ansässig sind. Es werden 24 Ganztagsplätze für Kinder im Alter von acht Wochen bis zu drei Jahren geboten. Morgens werden die Kinder im Morgenkreis mit einem „Guten Morgen“ in ihrer Muttersprache begrüßt. Dieses Morgenritual gehört zu einem festen Tagesablauf, der den Kindern neben Spiel und Spaß auch Struktur und Verlässlichkeit geben soll.  


Wenn die Kinder zwischen 7:30 und 9:00 Uhr angekommen, dürfen sie sich erstmal die Füße vertreten, ein bisschen herumlaufen, sich auspowern und frühstücken. Die Erzieherinnen wickeln die Jüngsten, bevor sich alle in den Morgenkreis setzen. Hier gibt es immer ein festes Thema, zum Beispiel Herbst, Eichhörnchen, St. Martin oder Feuerwehr – kurz: Alles was für die Kleinen von großem Interesse ist. Mit einem Willkommenslied, in dem alle Namen erwähnt werden, pädagogischen Fingerspielen oder Materialien, die zum jeweiligen Thema des Morgenrituals passen, machen die vier Erzieherinnen rund um Einrichtungsleiterin Zoitsa Kefalourou den Kindern ihre Umwelt erlebbar. So fördern sie geschickt und auf spielerische Weise die Entwicklung anhand der Interessen der Kinder.

Besuchshunde, Ausflüge zum Wochenmarkt, Kochen und Backen

„Wenn schönes Wetter ist, gehen wir immer gerne raus und an bestimmten Tagen gibt es besondere Angebote für die Kinder. Wir machen zum Beispiel Koch- und Backtage, Spaziergänge im Bavariapark oder Ausflüge zum Wochenmarkt. Hier geht es richtig bunt zu! Wir spielen auch gerne mit Instrumenten und Handpuppen, um die Sprachentwicklung zu fördern oder machen spannende Experimente mit Wasser. Damit wollen wir auch die Aufmerksamkeit der Kinder fördern“, sagt Zoitsa „Zoi“ Kefalourou, die in Athen und München aufgewachsen ist. Nach dem Mittagessen folgen noch der Mittagsschlaf und ruhigere Spiele oder ein Ausflug in den Garten vor der Krippe, bis die Kinder zwischen 14:30 und 17:00 Uhr abgeholt werden. 

Spiel, Spaß und Förderung auf 300 Quadratmetern

„Wir haben hier rund 200 Quadratmeter Innenfläche im Erdgeschoss, die sich in je zwei Gruppen- und Schlafräume, Küche, und unseren Büro-Team-Pausenraum aufteilen. Alles hier ist schön hell und freundlich und wir haben noch einen etwa 100 Quadratmeter großen Garten, das ist natürlich toll bei der Lage“, erzählt die Einrichtungsleiterin, die seit 2020 die Geschicke der Krippe an der Theresie lenkt. 

Insgesamt ist die 56-Jährige seit sechs Jahren beim Träger pme Familienservice, einem bundesweit tätigen sozialen Dienstleister, angestellt, der mit rund 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bundesweit 75 Kinderbetreuungseinrichtungen betreibt und viele weitere Sozialdienstleistungen anbietet.

Kinderbetreuung seit Eröffnung der Theresie

Die Krippe an der Theresie gibt es seit der Eröffnung des Komplexes vor 17 Jahren. Früher war es eine Betriebskrippe für die Mitarbeiter des Deutschen Patentamtes, heute buchen Unternehmen und auch Privatleute an der Theresie Plätze für die Kinder ihrer Angestellten. „Die Gegend hier ist einfach toll! Wir sind hier sehr zentral gelegen, was vor allem für betriebliche Kitas Sinn macht: Eltern sollen ihre Kinder ja gut auf dem Weg zur Arbeit vorbeibringen können. Busse, die U-Bahn und Tram fahren direkt vor der Haustür“, erzählt die herzliche Einrichtungsleiterin, die wie ihre Kolleginnen gerne die Angebote des Einzelhandels an der Theresie privat und für ihre Krippe nutzt: „Wir holen hier zum Beispiel unsere Brote, die frischen Sachen für das Frühstück und die Brotzeit bei den umliegenden Geschäften“, erzählt die Erzieherin. „Aber das Mittagessen wird uns von unserem hausinternen Caterer gebracht.“

Tagesplan, Fotos, Infos in Echtzeit: Mit der pme Familienservice-App können Eltern den Krippenalltag live verfolgen

Wir sind bei pme Familienservice sehr gut und modern aufgestellt, jeder Mitarbeiter hat ein Ipad, ein Diensthandy und wir verfügen auch über zwei Arbeitslaptops für die Krippe. Die Eltern bleiben bei uns über eine App stets informiert, darin halten wir den Tagesablauf fest, teilen Fotos und Informationen zu den Kindern, wie es ihnen geht und was wir mit ihnen gemacht haben“, erklärt die 56-Jährige. „Wenn die Eltern ihre Kinder dann abholen, gibt es noch eine kurze Übergabe, was wir den Tag über gemacht haben, wissen sie ja schon über die App. Dafür bleibt uns mehr Zeit mit den Eltern über Wichtigeres zu sprechen wie die Entwicklung ihres Kindes. Und manchmal wollen die Kinder aber auch noch zeigen, was sie alles Schönes gemacht haben und ihre Eltern teilhaben lassen. Zum Beispiel das Bild vom Eichhörnchen aus dem Morgenkreis, das wir zusammen mit Wolle beklebt haben.“

Bildmaterial © pme Familienservice

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