working@Theresie: Teil 5 – MaibornWolff

Sieben Standorte, rund 500 Mitarbeiter, 30 Jahre Erfahrung: Der IT-Dienstleister MaibornWolff wird auch in diesem Jahr zum zehnten Mal in Folge zum „Besten Arbeitgeber Deutschlands“ gekürt. Was ein Unternehmen für Arbeitnehmer so attraktiv macht, erklärt Bereichsleiterin Office Management und Mitglied der Geschäftsleitung Sophie Mahé am Standort München, direkt aus der Theresie.

Volker Maiborn und Holger Wolff gründeten 1989 mit zwei Kommilitonen das Vorgängerunternehmen Beck et al. Damals studierten beide noch und suchten einen Arbeitgeber, bei dem sie gerne arbeiten würden. Da sie jedoch nicht fündig wurden, beschlossen sie ihr eigenes Unternehmen zu gründen. 2004 erfolgte dann der Einzug in die Theresienhöhe 13 und fünf Jahre später wird das Unternehmen in MaibornWolff umbenannt. Bis heute hat sich die Geschäftsführung mehr als verdoppelt und hat viele weitere Standorte deutschlandweit eröffnet.

In diesem Unternehmen ist IT auch Frauensache

Maiborn und Wolff wollten in ihrem Unternehmen das realisieren, wonach sie vergebens gesucht hatten: eine Arbeitskultur der Zukunft. Dieser Herzenswunsch wurde nun auch zehn Jahre in Folge über Great Place to Work® als „Bester Arbeitsgeber Deutschlands“ prämiert. Seit 2013 haben sie zusätzlich jedes Jahr den Preis „Bester Arbeitsgeber in der IT“ gewonnen. Hier gibt es mehr als Bio-Obst in der Teeküche, denn die Arbeitsplatzkultur liegt den Geschäftsführern am Herzen. Es wird ein Lebensraum für zufriedene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen. Familienfreundliche Arbeitsbedingungen, ein Arbeitszeitkonto und zahlreiche Sport-Angebote helfen hierbei.

IT ist Männersache? MaibornWolff arbeitet an dem Gegenbeweis: Über 30 Prozent ist der Frauenanteil in diesem Unternehmen. Mitarbeiterzufriedenheit steht hierbei im Fokus: Bei MaibornWolff arbeiten über 30 Nationalitäten zusammen, es gibt über 50 Weiterbildungskurse für die Arbeitnehmer und mehr als sechs Tage Schulungen pro Jahr. Dabei werden Offenheit, Vielfalt und ein respektvoller Umgang miteinander gepflegt. Der Mensch steht im Vordergrund und Technologien und Methoden sind ihr Werkzeug.

Büro mit Aussicht: der Blick aus dem fünften Stock © Jens Rieger, MaibornWolff

Und wie sieht ein Arbeitsalltag bei MaibornWolff aus? „Bei uns ist jeder Tag einmalig, das liegt vor allem daran, dass alle Mitarbeiter verteilt auf insgesamt sieben Standorten arbeiten. Es kommen immer wieder Kollegen oder Kunden für Workshops, Schulungen und für die Projektarbeit zu uns in die Theresie. Der persönliche Austausch mit bekannten und neuen Gesichtern, aber auch unsere vielen verschiedenen Projekte machen jeden Tag einzigartig“, erzählt Sophie Mahé.

Es muss nicht immer nur ein IT-Hintergrund sein

Der Tätigkeitsbereich der Firma konzentriert sich auf IT-Beratung, Software-Engineering und Testmanagement in verschiedensten Branchen. Zu ihren Kunden gehören BMW, CreditPlus, Daimler, Deutsche Bahn, Miele, ProSiebenSat.1, SMA Solar und Sonax. Ihre Mitarbeiter sorgen in allen Phasen von anspruchsvollen IT-Projekten dafür, dass der Mensch im Fokus bleibt: von der Beratung zur IT-Strategie, IT-Architektur und in den frühen Projektphasen über Software-, Web- und Mobile-Engineering bis zum Testmanagement. MaibornWolff inspiriert Kunden in Querschnittsthemen wie Agilisierung der IT und erforscht zum Beispiel bei Blockchain-Vorhaben gemeinsam mit Kunden technologisches Neuland. Man würde meinen, nur technikaffine Berufsgruppen würden hier arbeiten, aber dem ist nicht so. „Obwohl unsere Mitarbeitenden natürlich vornehmlich einen IT-Hintergrund haben, sind unsere Berater sehr vielfältig: Wir haben Psychologen, Wirtschaftswissenschaftler, Sprachwissenschaftler, Designer, Physiker, Linguisten, Philosophen und sogar Theologen! Wir lieben Menschen mit ungewöhnlichen Facetten“, erklärt Mahé.

Unternehmen in der Theresie setzen auf Nachhaltigkeit

An dem Standort Theresie schätzen die Mitarbeiter von MaibornWolff besonders die zentrale Lage und die modernen Büros, die einen herrlichen Blick über das Oktoberfest bis zu den Alpen zulassen. Außerdem haben sie gute Kontakte zur Nachbarschaft geknüpft und gehen gemeinsam mit anderen Unternehmen und Einzelhändlern aus der Theresie ein wichtiges Thema an: Umweltschutz. Denn Müllvermeidung wird in diesem Unternehmen großgeschrieben. So ist MaibornWolff in den vergangenen Jahren bereits mehrere Kooperationen mit den Restaurants und Geschäften in der Theresie eingegangen, sodass die Mitarbeiter für das Mittagessen ihr eigenes Geschirr mitbringen dürfen. Aktuell stehen sie mit einem Supermarkt aus der Theresie in Kontakt, um eine Lösung zu finden, damit Einweggeschirr vermieden werden kann.

Titelbild: Viel Platz drinnen – auch wenn der Nachwuchs dabei ist © Sabine Höroldt für Freundin

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