Von Überlebenskünstler bis Feinschmecker: Mit diesen fünf Tricks gelingt jedem die perfekte Suppe

Sie liegen rund um Halloween wieder überall in den Regalen oder am Straßenrand. Herbst in Deutschland bedeutet auch: Kürbiszeit. Am liebsten verwerten wir die verschiedenen Sorten aber nicht als Ofenkürbis, im Salat oder Kuchen, sondern als Suppe. Im Spät-Frühjahr eine Spargelcremesuppe, im Winter eine Hühnerbrühe mit Backerbsen gegen die Erkältung und für die Kinder darf es gern öfter eine klassische Buchstabensuppe geben. Suppen sind die Allzweckwaffe eines jeden Haushalts. Mit allerlei Zutaten einfach zubereitet und ruckzuck gekocht. Aber halt! Was so primitiv klingt, bedarf nur einiger Kniffe, um rechtzeitig zum „Tag der Suppe“ am 19. November aus einer guten Suppe eine großartige zu machen.

Am Anfang war… die Brühe!

Eure Kochkünste können später noch so groß sein, wenn die Basis nicht stimmt, dann ist alles weitere vergebene Liebesmüh. Der erste Schritt ist entscheidend, denn eine frische und leckere Gemüsebrühe oder ein Fonds sind bereits mehr als die halbe Miete einer leckeren Suppe. Im Internet findet Ihr hierzu, unter anderem auf oetker.de, brigitte.de oder mamas-rezepte.de, unzählige kinderleichte Anleitungen und Rezepte, die Euch dabei helfen die Grundlage für ein einzigartiges Gericht zu legen.

Kreativ kochen: Die Neuinterpretation bekannter Rezepte

Frei nach dem Motto: Von bekannt zu neu. Eine Suppe besteht zunächst aus einigen Zutaten, die stets Bestandteile sein sollten. Hierzu zählen neben der Brühe auch Fett, zum Beispiel in Form von Olivenöl, verschiedene Aromageber, wie Fenchel, Zwiebeln oder Sellerie, getrocknete Kräuter und natürlich die Hauptzutaten. Je nach Eurem individuellen Belieben kann es sich dabei um Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch oder Fleischhandeln. Ausgehend von diesem Grundgerüst gilt es sich nun zu überlegen, welche neuen Einzelzutaten in den Topf folgen sollen, um ein einmaliges Geschmackserlebnis zu erzeugen. Werdet kreativ! Probiert etwas Neues aus! Ideen und Denkanstöße dafür findet Ihr unter anderem auf der Webseite der Münchner Suppenküche.

Step by Step: Die Kunst der Zubereitung ist kein Hexenwerk

Sobald Ihr euch im Klaren darüber seid, was Ihr alles in Eurer Suppe verarbeiten wollt, gilt es einen strikten Ablauf an Kochschritten zu befolgen. So sollte der Topf schon erhitzt werden, bevor Ihr das Fett dazu gebt und erst anschließend die Aromageber mit einer Prise Salz beigesteuert werden – sofern Ihr Zwiebeln verwendet, wartet ruhig ab, bis diese glasig werden, um das volle Geschmackspotential zu erhalten. Danach fügt Ihr die Kräuter hinzu und lasst diese kurz andünsten. Nach beherztem Durchmischen löscht Ihr nun den Topfinhalt mit etwa 100ml Brühe ab und lasst das ganze köcheln bis sich die Flüssigkeit in etwa halbiert hat. Während sich das gesamte Aroma im Suppensatz konzentriert, habt Ihr Zeit um die Hauptzutaten zu verarbeiten. Wichtig dabei: Je kleiner geschnitten, desto schneller werden diese gar und verkochen Euch somit nicht! Mit diesem Kniff im Hinterkopf rührt Ihr jetzt nur noch die restlichen Zutaten unter, gießt den Inhalt mit der verbleibenden Brühe auf und lasst das Ganze so lange köcheln bis der Garpunkt erreicht ist oder die Elemente weich genug zum Pürieren sind.

In der Kürze liegt die Würze – aber nicht bei Suppen!

„Zum Schluss nur noch ein wenig Salz… Und fertig“. Nein! Wer noch nie etwas von geschichtetem Würzen oder Würzebenen gehört hat, der erfährt jetzt das Geheimnis eines jeden Gourmetkochs. Denn Ihr solltet schon während des Kochens die Suppe immer wieder abschmecken und das Aroma nach und nach anpassen. Auch das Salz sollte keinesfalls erst zum Ende hinzugegeben werden, da es den Zutaten schon während des Garens den Geschmack entlockt. Denkt dabei auch „out-of-the-box“: Von Amchur bis Zimt steht euch die komplette Welt der Gewürze zur freien Verfügung.

Das Auge isst mit

Fast geschafft! Die Suppe ist fertig. Jetzt fehlt nur noch die richtige Garnitur, um Euer Gericht gebührend abzurunden. Ein eingerührter Teelöffel Sahne, knusprige Brotcroutons oder ein paar Chiliflocken on top machen die Suppe sofort zu einem Hingucker. Voilà. Wir wünschen Euch einen guten Appetit!

Jetzt liegt es an Euch! Werdet zum Foodblogger und zeigt uns, was Ihr Euch und Euren Liebsten am Tag der Suppe, den 19. November 2018, auf den Tisch zaubert.

Wer jetzt immer noch keine Lust aufs Kochen bekommen hat, der überzeugt sich am besten noch einmal selbst von den kulinarischen Leckereien in der Theresie. Dabei lädt eine Vielzahl internationaler Lokalitäten zu einem ruhigen Abschluss der stressigen Weihnachtseinkäufe ein.

Bildmaterial © Münchner Suppenküche

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