Wir sind Theresie: Teil 9 – dean&david

Es ist 10 Uhr. Die Straße vor dean&david an der Theresie ist noch leer. Auch im Laden ist es noch ruhig, die ersten Gäste sitzen gemütlich vor der mit Ästen und Vögeln verzierten Wand und lassen sich ihren Brunch schmecken. Aus der Küche hört man vereinzeltes Klirren von Geschirr. An der Theke werden gerade die frischen Zutaten für die Salate aufgefüllt. „Ich bin ein riesiger Salatfan“, erzählt Thomas Ostermeier, der seit 2016 Geschäftsführer und Franchisenehmer bei dean&david an der Theresie und in den Riem-Arcaden ist. „Am liebsten esse ich hier den Chicken Oriental Salat.“

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Er war von Beginn an beim Store an der Theresie dabei. „Das Besondere an diesem Standort ist das Kundenklientel. Die meisten unserer Gäste wohnen oder arbeiten im direkten Umfeld.“ Deshalb hat dean&david an der Theresie auch viele Stammgäste. „Wir wissen, dass unsere Gäste wenig Zeit haben. Darum setzen wir alles daran, unsere Kunden schnell mit den Salaten, Currys oder Suppen zu bedienen.“

Schnelligkeit und Qualität kombiniert – das ist der Anspruch von dean&david. Damit haben sie Fast Food neu definiert. „Damals war McDonald´s ein absoluter Trend – ein Pionier im Bereich Fast Food“, erklärt Ostermeier, der früher in einer Führungsposition der Marketingabteilung von McDonald´s gearbeitet hat. Allerdings sind die Menschen mit der Zeit ernährungsbewusster geworden. „Natürlich darf man auch einmal sündigen. Aber wenn es um konstante gesundheitsbewusste und ausgewogene Ernährung geht, gibt es dean&david.“

Eine Weltreise inspirierte Gründer Baumgartner zu seiner Idee

Das Konzept dean&david entwickelte David Baumgartner. Nach dem Abitur unternahm Baumgartner eine Weltreise. Die verschiedenen Kontinente inspirierten ihn dazu, Fast Food neu zu denken. Schnell sollte es gehen, aber auch gesund sein. Er sammelte Ideen: aus Australien die Smoothies, aus Asien die Currys, aus New York die Salate. Zurück in München setzte er diese Ideen um und konnte 2007 in der Schellingstraße den ersten dean&david Laden eröffnen. Ostermeier erzählt: „Der Store wurde unglaublich schnell angenommen und wir konnten schon bald expandieren.“ Mittlerweile gibt es 90 Läden, neben Deutschland auch in Luxemburg, Österreich, der Schweiz und sogar in den Arabischen Emiraten.

Die Philosophie von dean&david: Lieferanten aus der Region und der Verzicht auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. „Unsere Produkte sind sehr vitamin- und mineralstoffreich“, sagt Ostermeier. Das schmeckt den Gästen und hinterlässt außerdem ein gutes Gefühl.

„Wir möchten uns stets weiterentwickeln“

Das Konzept von Baumgartner war ein voller Erfolg. Für Ostermeier ist das aber kein Grund, sich auszuruhen. „Natürlich möchten wir uns stets weiterentwickeln“, sagt er. Die nächste große Neuerung: die Einführung von Bowls. „Das sind Schüsseln mit Salat, Reis und unterschiedlichen Gemüsesorten wie beispielsweise Karotten oder Tomaten. Das soll mit proteinreichen Lebensmitteln wir Lachs oder Rote Beete ergänzt und mit Dressing schön angerichtet werden.“ Eine gute Alternative also für die Gäste, denen Salat alleine zu wenig ist.

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Das Theresie-Team. Von links nach rechts: Francisco Fernandez, Thomas Ostermeier, Juliane Kuhrt, Tayfun Yildiz (Betriebsleiter)

Bald ist es 12 Uhr und die ersten Mittagspausen beginnen. Die Vorbereitungen an der Theresie laufen mittlerweile auf Hochtouren. In den nächsten 2 Stunden wird der Laden voll sein. Dann soll hier alles ratzfatz gehen. In der Theresie sind sie gut vorbereitet. Guten Appetit!

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